Haartransplantation kann die Rettung sein

3. Dezember 2009

Die einen machen es freiwillig, die anderen leiden darunter. Die Rede ist hier von einem beginnenden oder gänzlichen Kahlschlag auf dem Kopf, der überwiegend ein männliches Problem ist. Doch auch bei Frauen gibt es neben genetischen Gründen eine Vielzahl an Ursachen, wenn sich das einst volle Haar mehr und mehr lichtet. Auch wenn es noch kein Wundermittel gegen Haarausfall mit bleibenden Folgen gibt, muss man nicht gänzlich verzweifeln, denn helfen weder Tinkturen noch Medikamente, bleibt als Rettung die Haartransplantation.

Dass der Mensch, weiblich wie männlich, täglich rund einhundert Haare in der Bürste und im Kamm lässt, ist ein vollkommen natürlicher Vorgang der Haarerneuerung. Zeigen sich doch weitaus mehr Haare als die gerade genannte Zahl in der Bürste oder fallen regelrecht Büschel der Haarpracht aus, dann ist die Grenze des gesunden und natürlichen Haarausfalls übersprungen. Auch auf dem Kopf befindliche Narben, lassen kein neues Wachstum mehr zu und so bleiben entweder Tinkturen zum Einreiben, eine spezielle Vitamin- und Mineraltherapie oder auch spezielle Medikamente, die für ein neuerliches Haarwachstum Unterstützung bieten können. Nicht immer zeigen jedoch solche Maßnahmen eine Wirkung und wer weder Toupet noch eine Perücke tragen möchte, hat schlussendlich nur noch zwei Wahlmöglichkeiten: Die kahlen Stellen akzeptieren oder den Gang der Haartransplantation gehen.

Für alle, die den recht aufwändigen, teuren und auch schmerzhaften Weg der Haartransplantation gegen, gibt es eine recht etablierte Methode. Diese beinhaltet zunächst die Entnahme eines Haarstreifens am Hinterkopf, der etwa einen Zentimeter breit und bis zu zwanzig Zentimeter lang sein kann. Diese Schnittstelle wird rasch wieder verschlossen und trotz bleibender feiner Narbe können an dieser Stelle neue Haare nachwachsen. Unter dem Mikroskop werden die Haare einzeln entnommen und in die mit kleinen Schnitten versehene Kopfhaut eingepflanzt. Diese Methode bewahrt davor, dass es auf dem Kopf zu einem “Büschel-Effekt” kommt, der noch vor zehn Jahr recht üblich war. Schon zwei Tage nach der Transplantation, können die Patienten wieder ihre Haare waschen. Bis die Haare wieder richtig wachsen, kann es zwar bis zu sechs Monaten dauern, aber so entsteht ein natürlicher Effekt, der von der Transplantation so gut wie nichts mehr erahnen lässt.

Von bangolo | Kategorie: Haarausfall


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