Das Haar ein kleines Wunder der Natur

27. August 2010

HaareSo ein Haar ist zwar immer präsent, doch stets nur als Masse, die sich eben auf dem Kopf befindet. Es ist da und erst wenn es verschwindet, macht man sich wirklich Gedanken darum. Dabei glaubt man gar nicht, welch ein komplexes Gebilde man da vor sich hat. Und nicht nur eines, sondern so viele, dass man täglich bis zu hundert Stück davon verlieren kann, ohne dass es einer Erwähnung wert wäre. Erst, wenn es mehr werden, spricht man von Haarausfall.  Die Haare wachsen auch nicht einfach so vor sich hin, sondern entspringen einer Wurzel. Sie haben sogar eine Lebensphase und sind somit keineswegs ein totes Gebilde aus abgestorbenen Zellen, wie viele denken. Mehrere Jahre wachsen sie kontinuierlich, bevor sie dann für einige Monate verharren und schließlich ausfallen. Dann bildet sich in der Wurzel ein neues Haar und alles beginnt von vorn.

Wenn jedoch die Haare ausfallen

Doch wenn aus erblich bedingten Gründen keine oder nur noch sehr dünne und brüchige Haare wachsen, dann bilden sich schnell die gefürchteten Geheimratsecken oder eine lichtende Tonsur. Dieser Haarausfall an den verschiedensten Stellen kann sich so lange fortsetzen, bis schließlich nur noch ein Haarkranz am Hinterkopf übrig bleibt, welcher zum Glück immun gegen den genetischen Reiz auszufallen ist. Dagegen kann man medikamentös nur sehr wenig unternehmen, obwohl die Forschung in dieser Richtung sehr aktiv ist. Aber verzagen muss man dennoch nicht, denn die moderne Haarchirurgie bietet allen Leidenden einen Ausweg.

Denn mit der Transplantation von Eigenhaaren, die Haarverpflanzung,  lässt sich von einem erfahrenen Spezialisten einiges machen. Wenn man vorher genau alles durchspricht und festlegt, wie das Wunschergebnis aussehen soll, dann kann er auf dieser Basis eine Haarlinie modellieren, die täuschend echt wirkt. Da die Haarwurzeln allesamt einzeln eingesetzt werden, lässt sich exakt die Wuchsrichtung und auch der Winkel bestimmen. Der Eingriff ist absolut ungefährlich und man muss nicht mehr als zwei Tage dafür einplanen. Wichtig ist, dass man sich einem Facharzt anvertraut, der diese Techniken wirklich beherrscht, sonst könnte der Leidensdruck nach einer Haartransplantation höher sein, als vor der Transplantation.

Foto © chryvette pixelio.de

Von | Kategorie: Haarausfall


Eine Reaktion zu “Das Haar ein kleines Wunder der Natur”

  1. Timo Koch

    Also ich hab Angst vor Operationen. Gibt es Risiken bei einer solchen Transplantation für die Gesundheit?

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